Holz und Farbe

Nachfolgend Bilder und Beschreibungen der häufigsten Holzarten. Damit möchten wir unseren Kunden eine Orientierung in Holzfarbe und Maserung geben.

Alle unsere Möbel Biedermeier, Gründerzeit und Kolonial sind aus massivem Mahagoni gerfertigt und in Farbe Kirschbaum gebeizt. Die Erscheinung unserer Biedermeiermöbel entspricht der amerikanischen Kirsche kombiniert mit der Holzmaserung Mahagoni.

Kirschbaumholz wurde in der Biedermeierzeit und auch Gründerzeit wegen seiner warmen Färbung für Möbel und Vertäfelungen verwendet. Für moderne Möbel wird Kirschbaumholz eingesetzt, weil es sich mit hellen und dunklen Hölzern sowie mit anderen Materialien gut kombinieren lässt. Die Mahagoni Maserung mit seinen dunklen Ringen kombiniert mit der Farbe Kirschbaum lässt unsere Biedermeiermöbel mit nahezu allem kombinieren. Mahagoni zeichnet sich durch gute Verarbeitungseigenschaften und eine geringe Schwindung aus. Es verzieht sich nur sehr wenig und wenn dann gleichmäßig. Im Holzhandel gilt Mahagoniholz aufgrund seiner technischen Eigenschaften und seines dekorativen Aussehens als eine der begehrtesten und besten Holzart.

Mit unseren Möbeln Stil Biedermeier kombinieren wir die ruhige gleichmäßige Holzmaserung Magagoni mit der angenehm warmen und gut kombinierbaren Farbgebung Kirsche.

 Kirschbaum amerikanisch
 Mahagoni
  

daraus ergibt sich die der warme Farbton unserer Biedermeiermöbel:


Mahagoni

Mahagoniholz gehört zu den härteren Laubbaumhölzern und hat eine große Widerstandsfähigkeit gegenüber Pilzen und Schädlingen. Ein beliebtes Material ist Mahagoniholz bei der Herstellung von Luxusobjekten wie hochwertigen Instrumenten und Bootskörpern für Yachten und Schiffe. Auch im Möbelbau spielt Mahagoniholz eine zentrale Rolle und wurde bereits im 18. Jahrhundert von Westindien nach Europa importiert zum Bau von Biedermeier bzw. Möbeln der Gründerzeit. Da Mahagoniholz sich nur wenig und wenn, sehr gleichmäßig verzieht, wird es zu Rahmenkonstruktionen, Türen, Toren und Profilen mit repräsentativem Charakter verarbeitet.

Als Mahagoni gelten die Swietenia-Arten aus amerikanischem Ursprung. Amerikanisches Mahagoni ist weltweit eine der wertvollsten Holzarten. Weiter als Mahagoni gelten Sapelli Sipo und Khaya aus den Tropenwäldern Afrikas. Diese drei Hölzer zählen zu den afrikanischen Mahagoniarten, deren Wert in den letzten Jahrzehnten immens angestiegen ist. Unsere aufwändig gearbeiteten Möbel im Stil Biedermeier oder Gründerzeit antik sind aus diesen Hölzern hergestellt.


Mahagoni ist ein Tropenholz

Oftmals werden Farbe oder Maserung des Edelholzes als angenehm ruhig und edel empfunden. Die Struktur von Tropenhölzern ist aufgrund des konstanteren Klimas in den Tropen gleichmäßiger als die von Jahresringen geprägte Struktur von Hölzern aus unseren Breiten. Der jedoch ständig steigende Konsum von Tropenholz wird in Europa seit vielen Jahren kritisch diskutiert, da der Bestand der tropischen Regenwälder unter anderem durch massiven Raubbau gefährdet ist. Illegaler Holzeinschlag, Wanderfeldbau und Brandrodung sind weitere Faktoren der massiven globalen Tropenwaldvernichtung. Deshalb verwenden wir für unsere Möbel Mahagoni ausschließlich aus gesetzlich kontrollierten Plantagen. Wir importieren keine Baumstämme sondern lassen unsere Möbel Stil Biedermeier vor Ort fertigen und unterstützen somit die lokale Bevölkerung.


Kirsche

In ganz Europa ist Kirschbaumholz weit verbreitet. Es stammt von der Süßkirsche bzw. Vogelkirsche (Kirsche europäisch). Die in Amerika wachsende Kirsche ist etwas dunkler (Kirsche amerikanisch). Kirschbaumholz gehört zu den mittelschweren Hölzern, ist sehr elastisch, fest und weist eine stärkere Schwindung auf. Beim Trocknungsprozess kann sich sich Kirschbaumholz stark verziehen und Risse bilden. Möbelhersteller aus Osteuropa verwenden für Ihre Stil Antikmöbel neben Fichte und Kiefer gerne Kirschbaumholz.

Kirsche europäisch:


Kirsche amerikanisch:



Teak

Teak gehört zu Gattung der Laubbäume und findet seine seine ursprüngliche Verbreitung in den Monsunwäldern Süd- und Südostasiens, seit Beginn des 20. Jahrhunderts auch in Afrika und Lateinamerika. Als Holz für den Außenbereich zählt Teak zu den wichtigsten Exporthölzern des asiatischen Raumes

Das Holz besitzt einen hellen, gräulichen Splint von zwei bis drei Zentimetern Stärke. Das Kernholz hingegen hat eine olivgelbe bis dunkelbraune Färbung. Das Kernholz ist sehr dauehaft. Die Ursachen dafür sind die Inhaltsstoffe Tectol, das fungizid wirkt, und Tectochinon, das die Resistenz gegen Insekten bewirkt. Dadurch weist Teakholz eine sehr hohe Beständigkeit gegen Pilz- und Schädlingsbefall auf. Teak ist schwer entflammbar und äußerst witterungsfest. Für den Innenbreich wird Teak sehr gerne verwendet, jedoch ist bei der Verarbeitung zu beachten das der hohe Kautschukgehalt das Verleimen erschwert. Durch die natürlichen Öle sind warme Farbgebungen bzw. Antikisierungen wie bei unseren Biedermeiermöbeln aus Mahagoni nicht möglich. Die Farbe für sich betrachtet ist sehr reizvoll, jedoch sind nicht so vielfältige Kombinationen möglich wie bei Farbe Kirsche in Kombination der Maserung Mahagoni wie Sie bei unseren Möbeln verwendet wird.


Douglasie

Die Douglasie gehört zur Gattung der Laubbäume und weiterhin bekannt als Oregon-Pine. Ihr Vorkommen an der Westküste Nordamerikas - vorallem in Oregon und Mitteleuropa. Das Splintholz ist weiß bis gelblichgrau gefärbt - das Kernholz ist hellgelblichbraun bisrotbraun gefärbt. Die Färbung dunkelt am Licht deutlich nach. Douglasienholz ist witterungsbeständig, aber nur wenig beständig gegen Pilz- und Schädlingsbefall. Auch wirkt der nachträgliche Harzaustritt störend, speziell bei stärkerer Erwärmung. In Verbindung mit Wasser und Eisenmetallen zeigt das Holz starke Reaktionsverfärbungen, die einem Bläuepilzbefall ähnlich sehen können. Verwendung findet Douglasie als Furnierholz, Parkettboden, Möbelbau und Vertäfelungen. Unbehandeltes Holz verfärbt sich grau.



Fichte

Die Fichte ist ein Nadelbaum und kommt in Mittel-, Südost- und Nordeuropa vor. Splint- und Kernholz sind kaum zu unterscheiden (keine Kernfärbung). Die helle, fast weiße Grundfarbe neigt bei starker Sonnenstrahlung leicht zum Vergilben. Fichtenholz ist nur wenig witterungsfest und nicht beständig gegen Pilz- und Schädlingsbefall. Fichtenholz ist als weich einzustufen. Es besitzt sehr gute Festigkeitseigenschaften im Verhältnis zu seinem geringen Gewicht und ist deshalb in Deutschland das wichtigste Bau- und Konstruktionsholz. Verwendet wird Fichte als Konstruktionsholz für den Innenausbau, insbesondere für Dachstühle, Deckenbalken, Dielen, Furniere für Wand- und Deckentäfelungen sowie Türen. Oberflächenbehandlungen sind problemlos möglich. Es lässt sich gut beizen und ölen, ist jedoch schlecht zu imprägnieren.


Kiefer

Die Kiefer, regional auch Föhre genannt, ist ein Nadelbaum der in ganz Europa bis ins nördliche Asien vorkommt. Das Spintholz ist weiß und vergilbt am Licht. Das Kernholz ist deutlich abgesetzt, gelblich-weiß bis rötlichbraun und am Licht stark nachdunkelnd. Kiefernholz ist nur wenig witterungsfest und bläueempfindlich, wenig beständig gegen Pilz- und Schädlingsbefall. Das Holz der europäischen Kiefer ist mittelschwer, mäßig hart und weist gute Festigkeits und Elastizitätseigenschaften vor. Da Kiefernholz sehr harzreich ist muss dies bei in der Oberflächenbehandlung berücksichtigt werden. Das Holz ist vielseitig einsetzbar für Fenster und Türen, im Innenausbau und für Möbel.


Lärche

Die Lärche zeichnet sich als einziger laubwerfender Nadelbaum aus. Hauptvorkommen in den nördlichen und gebirgigen Teilen Europas, Nordamerikas und Asien. Das gelblichweiße bis rötlichweiße Splintholz setzt sich vom gelblichbraunen bis rötlichbraunen Kernholz erst ab, wenn es durch Lichteinfluss nachgedunkelt hat. Lärchenholz ist das schwerste und härteste Holz unter den Nadelhölzern. Es ist gut witterungs- und säurefest, beim Einsatz unter Wasser sehr dauerhaft und weist ein gute Beständigkeit gegen Pilzbefal auf. Das Holz ist harzhaltig, deshalb bestehen in der Oberflächenbehandlung Haftungsschwierigkeiten. Eine Vorbehandlung mit harzlöslichen Mitteln ist vor dem Beizen erforderlich. Lärche wird zunehmend auch im Möbelbau eingesetzt. Jedoch ist der Harzgehalt unangenehm, da er aus dem Holz auch im verbauten Zustand noch austritt.


Tanne

Die Tanne gehort zur Gattung der Nadelbäume und kann bis zu 600 Jahre alt werden. Hauptsächlich kommt die Tanne in gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel vor, überwiegend im Gebirge und wird gerne mit der Fichte verwechselt.  Die Farbe des Holzes ist gelblichweiß bis rötlich und man erkennt keinen farblichen Unterschied zwischen Kern- und Splintholz. Das Holz der Tanne ist dem Fichtenholz ähnlich. Beider Hölzer sind weich und mittelschwer. Tanne wird ähnlich wie Fichtenholz eingesetzt - bevorzugt wenn ein geringen Harzgehalt gefordert ist wie bei Obstkisten oder im Saunabau.




Buche

Gehört zur Gattung der Laubbäume und kommt in den nördlichen und gemäßigten Zonen Europas, Amerikas und Asiens vor. Kernholz und Splint sind nicht deutlich zu unterschieden, weißlichgrau mit blassgelblicher bis rötlicher Tönung. Das Holz dunkelt nur wenig nach. Buche ist nicht witterungsfest und anfällig für Pilz- und Schädlingsbefall.  Das Holz ist schwer, hart mit hoher Biegefestigkeit, guten Festigkeitseigenschaften und hoher Abriebsfestigkeit. Buchenholz wird vielseitig eingesetzt wie z.B. im Innenausbau für Treppen, Vertäfelungen, Parkett sowie alle Arten von Möbeln.


Eiche

Die Eiche ist die in Deutschland nach der Buche die häufigste Laubbaumgattung. Sie kommt in allen Erdteilen der nördlichen Halbkugel vor. Das Splintholz ist gelblich-weiß und setzt sich deutlich vom graugelben Kernholz ab. Das Kernholz dunkelt und Lichteinfluss zu einem hellbraunen bis dunkelbraunen Farbton nach.
Das Kernholz ist im Unterschied zu Splintholz sehr witterungsfest und dauerhaft.
Eiche ist ein wertvolles Hartholz wird für Tischplatten, Böden und Furniere verwendet. Eichenholz hat eine hohe Verrottungsbeständigkeit und wird selten von Schädlingen befallen. Selbstredend ist Eiche ist ein sehr beliebtes Holz im Möbelbau, wo sie massiv oder als wertvolles Furnier eingesetzt wird.



Birke

Die Birke (Laubbaum) findet seine Verbreitung von Europa und Asien bis nach Japan. Besonders in Finnland und Schweden ist die Birke häufig anzutreffen. Splintholz und Kernholz sind nicht zu unterscheiden; beide sind gelblich weiß bis rötlich gelb. Bei Trocknung neigt Birke zu Rissen und verzieht sich gerne. Birke lässt sich gut beizen und polieren.